Referenzen und Referenzgeber

Die Angabe von Referenzen und einem Referenzgeber dient dazu, einem potenziellen neuen Arbeitgeber Auskunft über Sie zu geben. Darum sollten sie mit Kontaktdaten angegeben sein. Bitte beachten Sie, dass Ihr Referenzgeber generell seine Bereitschaft dazu signalisiert hat und über Ihre Wechselabsichten informiert ist.

Referenzgeber sollten aus Ihrem beruflichen Umfeld kommen. Ideal sind frühere Vorgesetzte oder Ausbilder, die aus einer Vorgesetztenposition heraus positive Auskunft über Sie geben können.

Welche Anlagen sind bei Bewerbungen sinnvoll?

Je nachdem, wie viele Anlagen Sie Ihrer Bewerbung beifügen, empfiehlt sich die Integration eines Anlagenverzeichnisses. Zu den relevanten Anlagen eines Bewerbungsschreibens, die in jedem Fall in Ihre Mappe gehören, zählen:

  • Arbeitszeugnisse
  • Diplom-/Studienzeugnisse
  • Ausbildungszeugnisse
  • Schulzeugnisse
  • Zertifikate/Bescheinigungen über Fort- und Weiterbildungen

Do!

  • Fügen Sie nur die Zeugnisse und Zertifikate als Anlage an, die aktuell und im Zusammenhang mit Ihrer Bewerbung von Bedeutung sind.
  • Fügen Sie Ausbildungs- und Diplom-Zeugnisse als Anlagen Ihrer Bewerbung an, wenn sie eine formale Voraussetzung für die betreffende Position sind.

Don’t!

  • Verzichten Sie auf die Integration von Arbeitszeugnissen und Zusatzbescheinigungen, die älter als 10-15 Jahre sind.
  • Verzichten Sie auf das Schulabschlusszeugnis, wenn Sie eine lange Berufserfahrung und spätere Diplom- oder sonstige Fachausbildungszeugnisse haben.
  • Verschicken Sie niemals Zeugnisse im Original!

So ordnen Sie Ihre Anlagen im Bewerbungsschreiben!

Grundsätzlich sollten Sie die Anlagen Ihrer Bewerbung chronologisch und thematisch ordnen. Beginnen Sie jeweils mit dem neuesten Zeugnis bzw. der neuesten Bescheinigung.

1. Ihre (Arbeits-)Zeugnisse
2. Relevante Qualifikationsnachweise, Examens- und Schulzeugnisse
3. Sonstige Bescheinigungen wie Seminarteilnahmen

Denken Sie vorausschauend!

Wenn Sie lange beim gleichen Arbeitgeber sind, empfiehlt es sich, etwa alle 3-5 Jahre ein Zwischenzeugnis anzufordern. Unverfängliche Anlässe dazu sind z. B. ein Vorgesetztenwechsel oder ein interner Stellenwechsel Ihrerseits. So vermeiden Sie, in eine Situation zu kommen, in der Sie nur ein Berufsabschlusszeugnis vorlegen können. Wenn Sie sich im Bewerbungsprozess befinden, ist es oft schwierig, unverfänglich und zeitnah ein Arbeitszeugnis als Anlage einer Bewerbung anzufordern.