Jobangebote für „Pflege“

Pflege Bremen

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Gesund­heits- und Kinderkrankenpfleger*in

mit Zusatzqualifikation zur Familien- Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in (FGKiKP) Landkreis Wesermarsch
Brake Teilzeit/Vollzeit Ab sofort
ID: 89224

Hebamme*Entbindungspfleger

mit Zusatzqualifikation als Familienhebamme*Familienentbindungspfleger Landkreis Wesermarsch
Brake Teilzeit/Vollzeit Ab sofort
ID: 89223

Altenpfleger | m/w/d

als Dauernachtwache MEDIAN Klinik Gyhum
Gyhum Teilzeit/Vollzeit Ab sofort
ID: 39001

Krankenpflege | Gesundheits- und Krankenpfleger m/w/d

als Dauernachtwache MEDIAN Klinik Gyhum
Gyhum Teilzeit/Vollzeit Ab sofort
ID: 38999

Altenpfleger | m/w/d

auf geringfügiger Basis (450 €) MEDIAN Klinik Gyhum
Gyhum Teilzeit Ab sofort
ID: 38995

Krankenpflege | Gesundheits- und Krankenpfleger m/w/d

auf geringfügiger Basis (450 €) MEDIAN Klinik Gyhum
Gyhum Teilzeit Ab sofort
ID: 38994

Altenpfleger | m/w/d

MEDIAN Klinik Gyhum
Gyhum Teilzeit/Vollzeit Ab sofort
ID: 38993

Krankenpflege | Gesundheits- und Krankenpfleger m/w/d

MEDIAN Klinik Gyhum
Gyhum Teilzeit/Vollzeit Ab sofort
ID: 38992

Pflegefachkraft | m/w/d

als Erste-Hilfe-Ausbilder M-A-U-S Seminare gGmbH
Oldenburg Teilzeit/Vollzeit Ab sofort
ID: 84321

Gesundheits- und Krankenpfleger | m/w/d

Fachbereich Innere Medizin Franziskus-Stiftung
Bremen Teilzeit/Vollzeit Ab sofort
ID: 58905

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Berufe in der Pflege

Der demographische Wandel aber auch organisatorische Veränderungen in der Gesellschaft erhöhen den Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften. Ein gutes Gesundheitswesen- das hat sich in der Corona-Krise für jeden ganz offensichtlich bestätigt - ist ein Schlüssel und eine Voraussetzung für ein gutes Zusammenleben und die Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft.
Und ein sehr wichtiger und zentraler Arbeitsbereich im Gesundheitswesen ist die Pflege (zahlenmässig die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen).

Einige Eckdaten (Quelle Bundesanstalt für Arbeit, 2018) zur Situation in der Pflege:

  • Erwerbstätige Pflegekräfte in der Pflege
    • in der Altenpflege ca. 600.000
    • in der Gesundheits- und Krankenpflege ca. 1.100.000
  • Etwas mehr als 80% aller Pflegekräfte sind Frauen
  • Etwa 60% der Pflegekräfte arbeiten in Teilzeit
  • Derzeit gibt es rund (valmedi-Schätzung) 45.000 offene Stellen in der Krankenpflege und etwa 40.000 offene Stellen in der Altenpflege
  • Fast keine Arbeitslosigkeit 

Üblicherweise arbeiten Gesundheits- und Krankenpfleger in den Bereichen

  • Stationäre Krankenpflege (Akutkrankenhäuser, Fachkliniken, Kinderkliniken Reha-Kliniken etc.)
  • Ambulante Krankenpflege 
  • Stationäre Altenpflege (Pflegeheime, Tagespflege)

Ausbildung

Die Reform des Altenpflege- und Krankenpflegegesetzes hat mit Inkrafttreten am 1. Januar 2020 eine neue Basis für eine reformierte Ausbildung geschaffen. Ziel ist es, die Ausbildung zur Pflegefachkraft attraktiver zu gestalten und die Pflege aufzuwerten.
Die hauptsächliche Veränderung ist die Einführung einer 3-jährigen generalistischen Berufsausbildung mit dem Abschluss „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“.  Die bisher üblichen Berufsausbildungen wie Gesundheits- und Krankenpfleger, Kinderkrankenpfleger oder Heilerziehungspfleger/-innen können ab dem Januar 2020 Jahres nicht mehr erlernt werden.
Die Auszubildenden haben die Möglichkeit, im Laufe ihrer Ausbildung einen Schwerpunkt bzw. Vertiefung auszuwählen. Sie können entscheiden, ob die generalistische Ausbildung fortgesetzt wird, oder im Bereich

  • der Altenpflege, oder 
  • der Pädiatrie (Kinderkrankenpflege) vertieft wird.

Die schulische und praktische Ausbildung soll effiziente und effektive Pflegetätigkeiten in allen Bereichen und die Pflege in allen Altersstufen ermöglichen.

Zugangsvoraussetzungen 

  • mittlerer Schulabschluss oder andere erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeinen Schulbildung
  • Hauptschulabschluss und zusätzlich eine abgeschlossen Pflegehelferausbildung (Mindestdauer 2 Jahre)
  • Generelle Eignung für den Beruf

Ausbildungszeit

  • Krankenpflegehilfe 2 Jahre
  • Pflegefachmann/Pflegefachfrau 3 Jahre

Ausbildungsvergütung Pflegefachmann/Pflegefachfrau

Die Ausbildungsvergütung für die Ausbildung Pflegefachmann/Pflegefachfrau ist in Tarif- bzw. tariflichen Ausbildungsvereinbarungen geregelt. Die Ausbildungsvergütung unterscheidet sich zwischen unterschiedlichen Tarifverträgen nur marginal.

Richtwerte:

  1. Ausbildungsjahr: ca. 1.140 €
  2. Ausbildungsjahr: ca. 1.200 €
  3. Ausbildungsjahr: ca. 1.300 €

In der Ausbildung Kranken- oder Altenpflegehilfe  beträgt die monatliche Ausbildungsvergütung für beide Ausbildungsjahre rund 1.000 .

Work Life Balance

Mehr als 80% aller erwerbsmässig tätigen Pflegekräfte sind Frauen und etwa 60% aller Beschäftigten arbeiten in Teilzeit.
Damit ist klar, dass viele Pflegekräfte die berufliche Tätigkeit mit Familie und Freizeit verbinden müssen - und das in einem sehr stressigen Berufsumfeld.

In den letzten Jahren haben sich die Arbeitsbedingungen zwar aufgrund des Personalmangels deutlich verschärft, aber andererseits sind moderne und flexible Arbeitszeitmodelle entstanden, die es eine immer bessere Abstimmung von Freizeit, Familie und Beruf ermöglichen.

Viele Arbeitgeber haben die Arbeitszeiten stark flexibilisiert und damit ist es wie in kaum einem anderen Beruf möglich, in einem sicheren Arbeitsumfeld individuelle und passgenaue Arbeitszeiten zu vereinbaren und damit Freizeit, Familie und Beruf in Einklang zu bringen.

Weiterbildung

Wer einen Berufsabschluss in einem Pflegeberuf hat kann auf vielfältige und interessante Weiterbildungsangebote bauen. Dies wirkt sich nicht nur auf die Vergütung aus, sondern ermöglicht auch die Übernahme von mehr Verantwortung und speziellen Aufgaben.

Einige wichtige Fachweiterbildungen im Überblick:

  • Case Manager
  • Fachkrankenpflege Demenz
  • Weiterbildung zur Einrichtungsleitung
  • Hygienefachkraft
  • Intensivpflege
  • Operationspflege
  • Palliativ Care
  • Praxisanleiter
  • Psychiatrische Pflege & Gerontopsychiatrie
  • Schmerzmanagement

Vergütung

Die Vergütung ist in Tarifverträgen geregelt. So gilt bspw. der TVöD-Pflege - Tarifvertrag für Pflegekräfte und Beschäftigte in öffentlichen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Tarifverträge unterscheiden sich im monatlichen Entgelt nicht substantiell. Sehr wohl gibt es aber spürbare Unterschiede bei den betrieblichen Zusatz- und Sonderleistungen. 

Einflussfaktoren auf das Gehalt in der Pflege

Gehälter in der Pflege werden beeinflusst von unterschiedlichen Faktoren und Rahmenbedingungen. Dazu gehört die Art des Arbeitgebers, die Art der Tätigkeit und auch die lokale Bedingungen wie bspw. Wettbewerbsumfeld oder Region.

  • Arbeitgeber (kirchlicher, kommunaler oder privater Träger)
  • Aufgabenumfeld (ambulante oder stationäre Tätigkeit, Krankenhäuser oder Senioreneinrichtungen)
  • Region 
  • Qualifikation (Krankenpfleger/in, Altenpfleger/-in, Fachkrankenpflege)
  • Erfahrung und Arbeitsbereich (wird geregelt über Eingruppierung)

Gehaltsbandbreiten beim Einstieg (monatlich ohne Zusatzleistungen)

  • Pflegehelfer: ca. 1.800 - 2.000 €
  • Pflegefachkräfte: ca. 2.450 - 2.700 €
  • Pflegefachkräfte mit Bachelorstudium: 2.600 - 3.500 €
  • Pflegefachkräfte mit Masterstudium: 3.500 - 4.000 €

Zeitzuschläge, Feiertagszuschläge, Sonderzahlungen (bspw. Weihnachts- und Urlaubsgeld) sind hier nicht berücksichtigt. Die Höhe dieser Sonderzahlungen ist ebenfalls im jeweils gültigen Tarifvertrag festgelegt.

Pflegeberufe bei valmedi

valmedi ist eine auf Gesundheitsberufe spezialisierte Jobbörse. Hier finden Sie viele und täglich neue Stellenangebote in Pflegeberufen: z.B. Krankenpfleger, Krankenschwestern, Altenpfleger, Kinderkrankenpfleger/-innen, Pflegehelfer/-innen oder Heilerziehungspfleger/-innen.
Die 
Stellenangebote bei valmedi werden täglich aktualisiert. Wenn Sie den Jobwecker (Jobs per E-Mail) einstellen, werden Sie automatisch über neue Stellenangebote in der Pflege informiert.

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